So erhalten Sie Ihre STS-Lizenz online: Schritt für Schritt zur Drohnenlizenz
Hier erfahren Sie klar und strukturiert, wie Sie Ihre STS‑Lizenz für den Drohnenbetrieb online erwerben können. Auf Basis relevanter behördlicher Vorgaben erläutern wir alle Schritte – von den fachlichen Voraussetzungen bis zur Ausstellung des Fernpiloten-Zeugnisses STS. Unsere Darstellung ist informativ und soll Ihnen helfen, Vertrauen in den Prozess zu gewinnen. Wir legen besonderen Wert auf einfache Verständlichkeit und konkrete Hinweise, damit Sie optimal vorbereitet sind. Lassen Sie uns gemeinsam Ihre Online‑STS‑Lizenz realisieren!
Voraussetzungen für die STS‑Lizenz
Erforderliche Vorqualifikationen: A1/A3 und A2‑Zeugnis
Sie benötigen für die STS‑Lizenz zunächst die Module A1/A3 sowie ein A2‑Zeugnis, die jeweils grundlegende Kenntnisse im Drohnenbetrieb vermitteln. Das A1/A3‑Modul behandelt grundlegend den sicheren Betrieb in der Nähe von Menschen, während das A2‑Zeugnis ergänzend vertiefte Kenntnisse über Risikoabschätzung und Betriebsgrenzen vermittelt. Beide Qualifikationen sind Voraussetzung, um überhaupt in die spezielle Kategorie (STS) einsteigen zu können. Dabei zeigen A1/A3 grundlegende Lerninhalte zur Drohnensicherheit und Luftraumregel. Das A2‑Zeugnis ist bereits ein offizielles Prüfungszeugnis und wird fallspezifisch benötigt.
Geeignete Drohnen: Klassen C5 und C6
Für den STS‑Betrieb sind Drohnen der Klassen C5 und C6 zugelassen – damit sind moderne Modelle mit hoher Stabilität, integrierter Sensorik und Rückverfolgungsfunktion abgedeckt. Diese Drohnen bieten meist GPS‑Unterstützung, automatische Notlandesysteme und integrierte Kollisionsvermeidung. Die Wahl einer Drohne dieser Klassen stellt sicher, dass sie den technischen Anforderungen der speziellen Kategorie entspricht. Zudem erleichtert das integrierte Sicherheits- und Automatisierungssystem die Praxisprüfung. Ihre Investition in ein C5‑ oder C6‑Gerät trägt also wesentlich zur gesetzlichen Konformität und Prüfungsfähigkeit bei.
Anwendungsbereich: UAS‑Betrieb in der speziellen Kategorie
Die STS-Lizenz erlaubt Ihnen den Betrieb von unbemannten Luftfahrtsystemen (UAS) in der speziellen Kategorie, also über den Standard der offenen Kategorie hinaus – insbesondere bei höherem Risiko, komplexeren Umgebungen oder längeren Distanzen. Sie können Flüge in anspruchsvollen Situationen, etwa urban oder in der Nähe sensibler Infrastruktur, sicher und rechtlich abgesichert durchführen. Dieser erweiterte Handlungsspielraum macht die STS‑Lizenz besonders attraktiv für professionelle Anwender. Die Spezialisierung ermöglicht bundesweit und international anerkannte Einsätze, etwa bei Inspektionen, Fotografie oder Forschung. So erschließen Sie neue Geschäftsfelder jenseits der klassischen Drohnen-OFFEN‑Einstufung.
Vorbereitung mit E‑Learning STS
Inhalte und Aufbau des Online‑Trainings
Das E‑Learning STS deckt umfassend alle theoretischen Inhalte ab: Luftrecht, Meteorologie, Technik, Betriebsszenarien und Risikomanagement. Die Module sind interaktiv gestaltet, mit Grafiken, Fallbeispielen und Multiple‑Choice‑Übungen – so bleibt der Lernstoff lebendig und praxisbezogen. Der strukturierte Aufbau gliedert sich meist in Module, Kapitel und Lernziele, sodass Sie sich gut orientieren und gezielt vorarbeiten können. Die Flexibilität des E‑Learnings erlaubt das Lernen im eigenen Tempo, zu jeder Zeit und an jedem Ort. Sie behalten jederzeit den Überblick über Ihren Fortschritt und können gezielt Wissenslücken schließen.
Lernzielkontrollen und Selbststudium
Zwischen den Modulen sorgen regelmäßige Lernzielkontrollen dafür, dass Sie Ihre Kenntnisse prüfen und vertiefen können. Diese Kontrollen sind meist als Quiz‑Formate gestaltet und können beliebig oft wiederholt werden – ideal, um punktuelle Schwächen zu erkennen. Ergänzt wird das durch Selbststudium, Literaturvorschläge und Download-Materialien, die Ihnen ermöglichen, wichtige Inhalte zu wiederholen und sich intensiv vorzubereiten. So entsteht ein nachhaltiger Lernprozess – nicht nur gefragt, sondern verstanden. Sie arbeiten aktiv mit, statt nur passiv Inhalte konsumieren zu müssen.
Trainer‑Support‑Phase zur Prüfungsvorbereitung
In der Support‑Phase stehen Ihnen erfahrene Trainer zur Verfügung – per Chat, E‑Mail oder Online‑Session. Diese Fachleute beantworten Ihre Fragen, geben Feedback zu Übungsszenarien und bereiten Sie gezielt auf die STS‑Prüfung vor. Dieser persönliche Kontakt schafft Sicherheit und minimiert Unsicherheiten im Hinblick auf Prüfungsmodalitäten und -inhalte. Viele Anbieter organisieren Live‑Webinare oder Q&A‑Meetings, in denen typische Fallstricke oder Prüfungsstrategien erläutert werden. Diese Begleitung ist für viele Lernende entscheidend, um die letzten Zweifel auszuräumen und selbstbewusst in die Prüfung zu gehen.
Die Online‑Prüfung STS im Detail
Prüfungsformat: Multiple‑Choice und Ablauf
Die STS‑Online‑Prüfung ist ein Multiple‑Choice‑Test mit klar strukturierten Fragen, die verschiedene Themenbereiche abdecken – von Technik bis Betriebsszenarien. Die prüfungsrelevanten Fragen sind in Kategorien gegliedert, damit Sie systematisch auf Inhalte geprüft werden. Der Ablauf erfolgt digital: Anmeldung → Simulations-Test → Prüfung (Zeitlimit beachten!) → Ergebnis. Die Prüfungsfragen sind so aufbereitet, dass sie das angewandte Wissen abfragen – nicht reines Auswendiglernen. Sie erhalten das Ergebnis unmittelbar nach Abschluss.
Prüfungsplattformen: Aviationexam und Easy LMS
Gängige Plattformen für die STS‑Prüfung sind Aviationexam und Easy LMS. Aviationexam zeichnet sich durch seine breite Community, zahlreiche Übungsfragen und ständige Aktualisierung aus – ideal zur Vorbereitung. Easy LMS hingegen überzeugt durch intuitive Benutzerführung und klar strukturierte Prüfungsabläufe sowie gute Desktop‑ und Mobile-Performance. Beide Plattformen bieten sichere Zugangskontrollen, strukturierte Module und statistische Auswertungen nach Abschluss. Je nach Anbieter können Sie wählen, welche Plattform Ihnen am meisten zusagt – oder beide ergänzend nutzen.
Online‑Proctoring mit Proctorio: Technik und Datenschutz
Zur Sicherung der Prüfungsintegrität setzt das Online‑Proctoring-Tool Proctorio ein: Es überwacht die Prüfung via Webcam, Bildschirmfreigabe und KI‑Analyse. Vor Beginn wird die Technik überprüft: Kamera, Mikrofon, Internetverbindung. Proctorio erkennt ungewöhnliche Aktivitäten (z. B. Blick‑Ablenkung oder zusätzliche Personen im Raum) und sichert so faire Prüfungsbedingungen. Datenschutzaspekte sind zentral: Die Daten werden gemäß DSGVO verarbeitet, zeitlich begrenzt gespeichert und nach der Prüfung gelöscht. Datenschutzkonformität und Transparenz sind hierbei elementar – vertrauen Sie darauf, dass Ihre Daten geschützt bleiben.
Die Praxisprüfung STS absolvieren
Anforderungen und Ablauf der praktischen Prüfung
Die Praxisprüfung verlangt, dass Sie einen Drohnenflug unter realistischen Bedingungen durchführen – inklusive Start, Landung, Flughindernis-Umgang und Notverfahren. Sie absolvieren einen vorgegebenen Flugauftrag, nach dessen Abschluss der Prüfer (physisch oder remote) die Leistung bewertet. Wichtige Kriterien sind Flugstabilität, Einhaltung von Szenarien, Einhaltung technischer Regeln, situatives Reagieren und Sicherheitsbewusstsein. Die Prüfung erfolgt unter Beobachtung und wird oft aufgezeichnet oder dokumentiert, um die Kriterien transparent zu halten. Nur wer sowohl theoretisch als auch praktisch überzeugt, erhält das STS‑Praxis‑Akkreditierung.
Akkreditierung STS‑Praxis als Nachweis
Nach erfolgreicher Praxisprüfung erhalten Sie eine STS‑Praxis‑Akkreditierung – ein Dokument, das Ihre tatsächliche Flugkompetenz bestätigt. Es ist erforderlich für die Ausstellung des Fernpiloten‑Zeugnisses STS durch das Luftfahrt‑Bundesamt (LBA). Die Akkreditierung enthält Details zu Prüfungsdatum, Prüfer, Drohnenmodell und Szenario. Sie dient als rechtskräftiger Nachweis Ihrer praktischen Fähigkeiten und wird der Behörde übermittelt. Damit ist der praktische Teil Ihres Lizensierungsprozesses offiziell abgeschlossen.
Ausstellung des Fernpiloten‑Zeugnisses STS
Zuständigkeit des Luftfahrt‑Bundesamts (LBA)
Das Luftfahrt‑Bundesamt (LBA) ist die zuständige Behörde für die Ausstellung des Fernpiloten‑Zeugnisses STS in Deutschland. Sie prüfen die eingereichten Unterlagen, insbesondere die A‑Module, das A2‑Zeugnis, die Theorie‑ und Praxisnachweise. Nach Freigabe erfolgt die Zertifikatsausstellung in digitaler Form oder auf Wunsch in gedruckter Form. Die STS‑Lizenz wird automatisch im nationalen Register vermerkt. Dieser behördliche Schritt gibt Ihnen Rechtssicherheit und eröffnet Ihnen den erlaubten UAS‑Betrieb in der speziellen Kategorie.
Gültigkeit und Verlängerung des STS‑Zeugnisses
Das Fernpiloten‑Zeugnis STS ist in der Regel für 5 Jahre gültig. Vor Ablauf können Sie eine Auffrischungsschulung absolvieren, um die Gültigkeit ohne erneute Prüfung zu verlängern. Die Verlängerung ist meist formal–administrativ und erfolgt über den Anbieter oder direkt beim LBA. Damit bleiben Sie rechtlich auf dem neuesten Stand und können Ihre Aktivitäten ohne Unterbrechung fortsetzen. Eine rechtzeitige Verlängerung ist ratsam, um mögliche Fristen zu wahren.
LBA‑Gebühren und Verwaltungsaufwand
Für die Ausstellung berechnet das LBA Verwaltungsgebühren, meist im niedrigen zweistelligen Bis‑dreistelligen Euro‑Bereich, abhängig vom Antrag und Format. Der genaue Betrag hängt auch davon ab, ob Sie eine gedruckte Urkunde wünschen. Der bürokratische Prozess ist verbindlich – eine ordnungsgemäße Antragsstellung und fristgerechte Übersendung aller Unterlagen sind essenziell. Ihr Anbieter kann hierbei unterstützen und prüft vorab die Vollständigkeit, um bürokratische Rückfragen oder Verzögerungen zu vermeiden. So bleibt der Aufwand für Sie übersichtlich und sicher planbar.
Auffrischung und Verlängerung der STS‑Lizenz
Ablauf der Auffrischungsschulung STS
Die Auffrischungsschulung erfolgt meist online oder als Webinar und behandelt aktuelle Änderungen im Luftrecht, Technik-Update und betriebliche Neuerungen. Sie haben Zugriff auf aktualisierte Lernmodule, interaktive Rückblicke und kurze Tests, um Ihr Wissen aufzufrischen. Die Teilnahme ist in der Regel flexibel terminiert – ideal für Berufstätige oder Projektmanager. Ein erfolgreicher Abschluss verlängert Ihre Lizenz um weitere fünf Jahre – ganz ohne zusätzliche Prüfung. Damit bleibt Ihr Drohnenbetrieb rechtssicher und up to date.
Keine erneute Prüfung erforderlich
Das Besondere: Für die Verlängerung sind keine neuen Prüfungen erforderlich. Nach erfolgreicher Teilnahme an der Auffrischungsschulung wird die Verlängerung automatisch eingeleitet. Dieser Prozess spart Zeit, Nerven und Aufwand – und sorgt dafür, dass Ihre Arbeit als Drohnenpilot nahtlos weitergehen kann. Sie sparen sich sowohl die Vorbereitung auf eine Prüfung als auch eventuelle Prüfungsgebühren. Effizient, praktisch und kundenfreundlich – genau so muss moderne Lizenzpflege funktionieren!
Anbieter für Online‑Ausbildung und Prüfung
Pro Fly Center
Ein etablierter Anbieter im Bereich Online‑STS‑Ausbildung ist das Pro Fly Center. Es bietet vollständige E‑Learning‑Module, Coaching-Support und Praxisprüfungsvorbereitung – alles aus einer Hand. Die Plattform ist nutzerfreundlich, strukturiert und ermöglicht individuelle Betreuung durch erfahrene Trainer. Ergänzt wird das Programm durch Prüfungsvorbereitung auf Aviationsplattformen, Proctoring‑Integration und administrativen Service für die LBA‑Einreichung. Für Unternehmen oder Einzelpersonen, die einen reibungslosen, digitalen Weg zur STS‑Lizenz suchen, ist Pro Fly Center eine effiziente und seriöse Wahl.
Fliegen mit STS‑Lizenz: Standardszenarien und Genehmigungen
STS‑01 und STS‑02: Flüge mit und ohne Sichtkontakt
Mit der STS‑Lizenz können Sie sowohl STS‑01‑Szenarien (mit Sichtkontakt, VLOS) als auch STS‑02‑Szenarien (ohne direkten Sichtkontakt, EVLOS/BVLOS) abdecken – je nach Umfang Ihres Betriebs und Einsatzzweck. STS‑01 deckt überwachte, kontrollierte Umgebungen ab, während STS‑02 Flüge über Entfernungen oder in komplexen Umgebungen erlaubt. Beide Szenarien erfordern spezifische Risikoanalysen, Flugverfahren und ggf. Aufstiegsgenehmigungen. Ihre Lizenz eröffnet Ihnen so flexible Nutzungsmöglichkeiten – vom Fotoshooting bis zur Inspektion über größere Entfernungen.
SORA und ConOps: Risikobewertung und Betriebskonzept
Für BVLOS‑Einsätze (z. B. STS‑02) sind SORA (Specific Operational Risk Assessment) und ConOps (Concept of Operations) essenziell. SORA dient als strukturierte Risikobewertung, ConOps beschreibt das detaillierte Betriebskonzept – inklusive Einsatzumgebung, Flugszenario, Notmaßnahmen. Beide Dokumente sind Grundlage für behördliche Genehmigungen und zeigen, dass Sie Sicherheit und Professionalität planen und umsetzen. Mit diesen Werkzeugen können Sie auch hochkomplexe Einsätze rechtssicher durchführen. Der Aufwand lohnt sich: Sie gewinnen Zugang zu professionellen Märkten wie Infrastrukturinspektionen, Landwirtschaft oder Logistik.
Häufige Fragen zur STS‑Onlineprüfung
Welche Technik wird für die Online‑Prüfung benötigt?
Für die Online‑Prüfung benötigen Sie einen stabilen Internetzugang, eine Webcam, ein funktionierendes Mikrofon (integriert oder extern), und idealerweise Bildschirmfreigabe-Fähigkeit. Vor der Prüfung erfolgt ein Technikcheck, bei dem Kamera, Mikrofon und Verbindung geprüft werden. Sie sollten dafür einen ruhigen, gut beleuchteten Raum wählen – ohne Ablenkung, Umgebungsgeräusche oder fremde Personen. Zusätzlich empfiehlt sich ein aktueller Webbrowser und ggf. die Installation einer Proctoring-Erweiterung. Mit diesen Vorkehrungen stellen Sie einen reibungslosen Prüfungsablauf sicher.
Ist die Online‑Prüfung datenschutzkonform?
Ja – insbesondere bei Nutzung von Proctorio sind die Datenschutzmaßnahmen DSGVO‑konform geregelt. Die erhobenen Daten (Video, Bildschirmaufnahmen) werden verschlüsselt übertragen, zeitlich begrenzt gespeichert und nach Prüfung dauerhaft gelöscht. Bevor Sie starten, erhalten Sie eine Einwilligungserklärung, in der Umfang, Zweck und Speicherung der Daten klar erklärt werden. Seröse Anbieter kommunizieren offen, wie und wie lange die Daten verarbeitet werden. So bleibt Ihre Privatsphäre gewahrt, während gleichzeitig die Prüfungsintegrität sichergestellt wird.
Was passiert bei nicht bestandener Prüfung?
Sollten Sie die Prüfung nicht bestehen, können Sie sie in der Regel wiederholen – meist nach einer kurzen Wartezeit. Durch die E‑Learning-Module und Simulationen können Sie gezielt Wissenslücken schließen und sich erneut vorbereiten. Für die Wiederholung fallen ggf. zusätzliche Prüfungsgebühren an – aber keine neue Gesamtzulassung. Viele Anbieter bieten freiwillige Zusatzübungen oder Tutor‑Beratung an, um Sie beim erneuten Versuch zu unterstützen. Wichtig: Die Möglichkeit zum Wiederholen mindert den Druck und gibt Ihnen Sicherheit – Sie können den Prozess entspannt, aber bestimmt fortsetzen.
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